Fehlerkultur oder Irrtumskultur?

In diesem Bit sammle ich Quellen zu einer Diskussion zum Thema Irrtum vs Fehler und der Forderung, dass wir in einer komplexen Umwelt eher eine Irrtumskultur brauchen als eine Fehlerkultur. Ursprünglicher Anlass für diese Sammlung ist der folgende Tweet von Frank Düsterbeck:

Auf den Tweet antwortete ich damals mit: "Vielen Dank für die Anregung zum Weiterdenken über Verhältnis Irrtum/Fehler. Ich sträube ich mich, ohne weiteres Nachdenken zuzustimmen. Das kann darin liegen, dass ich Kultur, als Forderung verstanden, als Leerbegriff empfinde: eine Kultur, auch eine Fehlerkultur, hat jede Organisation."

Hier noch ein Tweet von Niels Pfläging, der in eine ähnliche Kerbe schlägt:

Eine darauf folgende Antwort von Daniel Dubbel enthält auch einen Link auf einen Blog-Artikel 1 von ihm aus dem September 2017, der das Thema Fehlerkultur und auch Irrtümer in einem komplexen Umfeld ziemlich differenziert behandelt. Trotzdem ist damit die Ursache meines Unbehagens nicht behoben; das Thema verdient weiteres Nachdenken.

Update 31.01.2020:

Eine kurzer Beitrag 2 von Conny Dethloff auf LinkedIn betont die Rolle von Fehlern für das Lernen.

Ebenfalls auf LinkedIn ein Beitrag 3 von Markus Metz über Fehlerkultur.


  1. Dubbel, D. (2017, 13. September). Irren ist menschlich. Abgerufen 15. April, 2018, von inspectandadapt.de/irren-ist-menschlich 

  2. Dethloff, C. (o. J.). Fehler als Helfer. Abgerufen 31. Januar 2020, von linkedin.com/posts/conny-dethloff-6b9b0942_fehlerkultur-fehler-activity-6611123458124333056-yTkI 

  3. Metz, M. (2019, Dezember 9). Fehlerkultur. Abgerufen 31. Januar 2020, von linkedin.com/pulse/fehlerkultur-markus-metz